Das Programm zum Seminar Lebensmittel- wirtschaft können Sie hier herunterladen.
Die Nachfolgeregelung
Die Frage der eigenen betrieblichen Nachfolge stellen sich in Deutschland aktuell mehrere Hunderttausend Unternehmer.
In diesem Tagesseminar für Familienunternehmer aus der Ernährungswirtschaft (Ernährungshandwerk, -industrie und -handel) werden vielfältige Fragen der betrieblichen Nachfolge in der zeitlichen Abfolge eines Unternehmerlebens angesprochen und praktische Erfahrungen weiter gegeben. Hierfür konnten u. a. zwei Familienunternehmer gewonnen werden, die über ihre spezifisch gemachten Erlebnisse und wertvollen Erkenntnisse berichten. Denn: die eigene Nachfolge regelt ein Unternehmer meist nur einmal im Leben – da ist es gut von den Erfahrungen der Kollegen und vom Wissen der Experten zu profitieren!
Ziel des Seminars ist es, praktische Hilfestellung in einer Art Zeitraffer auf Fragen zu geben, die – von der ersten Idee im Kopf des Unternehmers bis hin zum erfolgten Stabswechsel an seinen Nachfolger – zu lösen sind. Besonderes Anliegen des Seminars ist es, die Verzahnungen im Rahmen des „magischen Viereckes“: Strategie – Emotion – Betriebsführung – Steuer & Erbrecht aufzuzeigen. Dabei wird die nachhaltige Aufrechterhaltung des Unternehmenserfolgs immer im Auge behalten!
Auf folgende typische Fragen werden beispielhafte Lösungshinweise gegeben und mit den Teilnehmern diskutiert:
Die Referenten sind als Unternehmensberater und als Wirtschaftsprüfer seit Jahren mit diesen komplexen Aufgabenstellungen in familiengeführten Unternehmen vertraut.
| 10.00 Uhr | Eintreffen der Teilnehmer |
| 10.30 Uhr | Begrüßung und einführende Worte |
| Martin Eck, Geschäftsführer Ernährungswirtschaft, Fachzentrum Land und Ernährungswirtschaft, DLG e.V.,Frankfurt a.M. | |
| 10.45 Uhr | Der unternehmerische Weitblick – strategische Überlegungen in dieser sensiblen Lebenssituation |
| Nachfolge und Innovation | |
| Das Instrumentarium | |
| Verschenken, verkaufen oder verpachten? | |
| Otto Prechtl, Partner BER AG, München | |
| 11.30 Uhr | Der ideale Nachfolger |
| Wer kommt als Nachfolger in Frage? | |
| Wichtige Entscheidungskriterien | |
| Die Entwicklung der Unternehmerpersönlichkeit | |
| Dieter Lachenmaier, Vorstand BER AG, Wasserburg am Inn | |
| 12.15 Uhr | Gemeinsames Mittagessen |
| 13.30 Uhr | „Ein neuer Besen …“ |
| Der Nachfolgeprozess als Kulturrevolution? | |
| Streit als größter Wertevernichter | |
| Kontinuität oder Wandel? | |
| Dieter Lachenmaier, Vorstand BER AG, Wasserburg am Inn | |
| 14.15 Uhr | Schlaglichter aus Steuer- und Erbrecht |
| Stolpersteine, Fallen und das Finanzamt | |
| Vererben und Familienfrieden | |
| Richtige Zeitpunkte für Verträge | |
| Dr. Gerd Hegenloh, Leiter der Niederlassung München von Rödl & Partner | |
| 15.00 Uhr | Kaffeepause |
| 15.30 Uhr | Was tun danach? |
| Die Erwartungen des Juniors | |
| Der Beratervertrag? | |
| Die Ängste vor dem schwarzen Loch | |
| … und wenn’s schief geht? | |
| Otto Prechtl, Partner BER AG, München | |
| 16.15 Uhr | Generationenkonflikt oder erfolgreiches Miteinander? |
| Jung und Alt mit Spaß an Arbeit und Geschäft – geht das? | |
| Ein „Senior“ berichtet kritisch über seine Erfahrungen mit dem Nachfolgeprozess | |
| Rainer Häuser, Seniorchef der HRA Häuser Fleischwaren GmbH, Aschaffenburg | |
| 17.00 Uhr | Eine Nachfolge mit Folgen … |
| Ein „Junior“ berichtet über die gemachten Erfahrungen | |
| Helmut Bittermann, Geschäftsführender Gesellschafter Bittermann GmbH, Nürnberg | |
| 17.45 Uhr | Abschlussdiskussion |
| Moderation: Martin Eck, DLG e.V., Frankfurt a.M. | |
| 18.15 Uhr | DLG-Get Together |
| Erfahrungsaustausch mit den Referenten und Unternehmerkollegen beim Abschluss-Imbiss | |
| 20.30 Uhr | Ende der Veranstaltung |
Geschäftsführender Gesellschafter der Bittermann GmbH Sicherheitstechnik und Beschläge in Nürnberg. Der Referent hat die Nachfolge im elterlichen Unternehmen zu einem Zeitpunkt übernommen, an dem sich das Unternehmen in einem sehr kritischen Zustand befand.
Gesellschafter und Geschäftsführer der HRA Häuser Fleischwaren GmbH in Aschaffenburg. Häuser hat die Übergabe seines Familienunternehmens an seine Söhne gerade vollzogen und berichtet über die dabei gemachten Erfahrungen.
Dipl.-Kfm., Steuerberater und Wirtschaftsprüfer. Als Leiter der Niederlassung München von Rödl & Partner in Nürnberg ist er ein erfahrener Begleiter mittelständischer Familienunternehmer bei der Gestaltung von steueroptimierten und risikoarmen Nachfolgelösungen.
Dipl.-Kfm. und Vorstand der BER AG in Wasserburg am Inn. Die BER AG ist ein Beratungsunternehmen speziell für kleine und mittlere Unternehmen auch aus der Ernährungswirtschaft. Herr Lachenmaier ist auch als Dozent in der Munich Business School für den Bereich „Familienunternehmen und Unternehmensnachfolge“ tätig.
Dipl.-Kfm., Partner der BER AG und Leiter des Büros in München. Herr Prechtl ist daneben in der Münchner Gründerszene beim Münchner BusinessPlanWettbewerb als Coach und Juror für Jungunternehmer tätig.
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575,-€
(für DLG-Mitglieder 525,-€)