Seminar Lebensmittelwirtschaft

Die Nachfolgeregelung

Praktische Lösungsansätze für Familienbetriebe

Die Frage der eigenen betrieblichen Nachfolge stellen sich in Deutschland aktuell mehrere Hunderttausend Unternehmer.

In diesem Tagesseminar für Familienunternehmer aus der Ernährungswirtschaft (Ernährungshandwerk, -industrie und -handel) werden vielfältige Fragen der betrieblichen Nachfolge in der zeitlichen Abfolge eines Unternehmerlebens angesprochen und praktische Erfahrungen weiter gegeben. Hierfür konnten u. a. zwei Familienunternehmer gewonnen werden, die über ihre spezifisch gemachten Erlebnisse und wertvollen Erkenntnisse berichten. Denn: die eigene Nachfolge regelt ein Unternehmer meist nur einmal im Leben – da ist es gut von den Erfahrungen der Kollegen und vom Wissen der Experten zu profitieren!

Ziel des Seminars ist es, praktische Hilfestellung in einer Art Zeitraffer auf Fragen zu geben, die – von der ersten Idee im Kopf des Unternehmers bis hin zum erfolgten Stabswechsel an seinen Nachfolger – zu lösen sind. Besonderes Anliegen des Seminars ist es, die Verzahnungen im Rahmen des „magischen Viereckes“: Strategie – Emotion – Betriebsführung – Steuer & Erbrecht aufzuzeigen. Dabei wird die nachhaltige Aufrechterhaltung des Unternehmenserfolgs immer im Auge behalten!

Auf folgende typische Fragen werden beispielhafte Lösungshinweise gegeben und mit den Teilnehmern diskutiert:

Die Referenten sind als Unternehmensberater und als Wirtschaftsprüfer seit Jahren mit diesen komplexen Aufgabenstellungen in familiengeführten Unternehmen vertraut.

Programm - Mittwoch, 11. November 2009

10.00 Uhr Eintreffen der Teilnehmer
10.30 Uhr Begrüßung und einführende Worte
  Martin Eck, Geschäftsführer Ernährungswirtschaft, Fachzentrum Land und Ernährungswirtschaft, DLG e.V.,Frankfurt a.M.
10.45 Uhr Der unternehmerische Weitblick – strategische Überlegungen in dieser sensiblen Lebenssituation
  Nachfolge und Innovation
  Das Instrumentarium
  Verschenken, verkaufen oder verpachten?
  Otto Prechtl, Partner BER AG, München
11.30 Uhr Der ideale Nachfolger
  Wer kommt als Nachfolger in Frage?
  Wichtige Entscheidungskriterien
  Die Entwicklung der Unternehmerpersönlichkeit
  Dieter Lachenmaier, Vorstand BER AG, Wasserburg am Inn
12.15 Uhr Gemeinsames Mittagessen
13.30 Uhr „Ein neuer Besen …“
  Der Nachfolgeprozess als Kulturrevolution?
  Streit als größter Wertevernichter
  Kontinuität oder Wandel?
  Dieter Lachenmaier, Vorstand BER AG, Wasserburg am Inn
14.15 Uhr Schlaglichter aus Steuer- und Erbrecht
  Stolpersteine, Fallen und das Finanzamt
  Vererben und Familienfrieden
  Richtige Zeitpunkte für Verträge
  Dr. Gerd Hegenloh, Leiter der Niederlassung München von Rödl & Partner
15.00 Uhr Kaffeepause
15.30 Uhr Was tun danach?
  Die Erwartungen des Juniors
  Der Beratervertrag?
  Die Ängste vor dem schwarzen Loch
  … und wenn’s schief geht?
  Otto Prechtl, Partner BER AG, München
16.15 Uhr Generationenkonflikt oder erfolgreiches Miteinander?
  Jung und Alt mit Spaß an Arbeit und Geschäft – geht das?
  Ein „Senior“ berichtet kritisch über seine Erfahrungen mit dem Nachfolgeprozess
  Rainer Häuser, Seniorchef der HRA Häuser Fleischwaren GmbH, Aschaffenburg
17.00 Uhr Eine Nachfolge mit Folgen …
  Ein „Junior“ berichtet über die gemachten Erfahrungen
  Helmut Bittermann, Geschäftsführender Gesellschafter Bittermann GmbH, Nürnberg
17.45 Uhr Abschlussdiskussion
  Moderation: Martin Eck, DLG e.V., Frankfurt a.M.
18.15 Uhr DLG-Get Together
  Erfahrungsaustausch mit den Referenten und Unternehmerkollegen beim Abschluss-Imbiss
20.30 Uhr Ende der Veranstaltung

Dozenten

Helmut Bittermann

Geschäftsführender Gesellschafter der Bittermann GmbH Sicherheitstechnik und Beschläge in Nürnberg. Der Referent hat die Nachfolge im elterlichen Unternehmen zu einem Zeitpunkt übernommen, an dem sich das Unternehmen in einem sehr kritischen Zustand befand.

Rainer Häuser

Gesellschafter und Geschäftsführer der HRA Häuser Fleischwaren GmbH in Aschaffenburg. Häuser hat die Übergabe seines Familienunternehmens an seine Söhne gerade vollzogen und berichtet über die dabei gemachten Erfahrungen.

Dr. Gerd Hegenloh

Dipl.-Kfm., Steuerberater und Wirtschaftsprüfer. Als Leiter der Niederlassung München von Rödl & Partner in Nürnberg ist er ein erfahrener Begleiter mittelständischer Familienunternehmer bei der Gestaltung von steueroptimierten und risikoarmen Nachfolgelösungen.

Dieter Lachenmaier

Dipl.-Kfm. und Vorstand der BER AG in Wasserburg am Inn. Die BER AG ist ein Beratungsunternehmen speziell für kleine und mittlere Unternehmen auch aus der Ernährungswirtschaft. Herr Lachenmaier ist auch als Dozent in der Munich Business School für den Bereich „Familienunternehmen und Unternehmensnachfolge“ tätig.

Otto Prechtl

Dipl.-Kfm., Partner der BER AG und Leiter des Büros in München. Herr Prechtl ist daneben in der Münchner Gründerszene beim Münchner BusinessPlanWettbewerb als Coach und Juror für Jungunternehmer tätig.

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Seminargebühr:

575,-€
(für DLG-Mitglieder 525,-€)