Zielgruppe:
Fachleute, die sich mit der Thematik Kennzeichnung und Verpackung beschäftigen, insbesondere DLG-Sachverständige für die Kennzeichnungs- und Verpackungsprüfung im Rahmen der DLG-Qualitätsprüfungen.
Ziel:
Das Seminar vermittelt den Teilnehmern die unerlässlichen Grundkenntnisse im Bereich der Lebensmittelpflichtkennzeichnung, aber auch im Bereich der freiwilligen Kennzeichnung.
Inhalte:
Besprochen und anhand von Praxisbeispielen vorgestellt werden die obligatorischen Kennzeichnungsanforderungen nach der Lebensmittelkennzeichnungsverordnung bzw. mit Blick auf die kommende Europäische Lebensmittelinformationsverordnung. Ebenso werden Pflichthinweise besprochen, die aus Nebenregelungen herrühren. Im Bereich der freiwilligen Kennzeichnung geht es um Nährwert- und gesundheitsbezogene Angaben, aber auch um Fragen des allgemeinen Werberechts wie Werbung mit den Begriffen „Natur“ und „frisch“.
| 09.00 Uhr | Start |
| 09.10 Uhr | Lebensmittelkennzeichnung - die Pflichtkennzeichnung: |
| - Struktur des Lebensmittelrecht und Zusammenspiel von europäischem und nationalem Recht | |
| - Etikettierungsrichtlinie und Lebensmittelkennzeichnungsverordnung (LMKV) | |
| - normierte Verkehrsbezeichnung, beschreibende Verkehrsbezeichnung, Einfuhr und Ausfuhr von Lebensmitteln, aktuelle Rechtsprechung | |
| - Mindesthaltbarkeitsangabe und Verbrauchsdatum, Sichtfeldregelung, Rechtsfolgen bei Ablauf | |
| - Füllmengenangabe, Fertigpackungsbegriff, aktuelle Entsprechung | |
| - Zutatenliste, „QUID“ | |
| - Inverkehrbringer-Angabe und Identitätskennzeichen | |
| Lebensmittelkennzeichnung - freiwillige Angaben: Nährwertkennzeichnung und „Health Claims“ | |
| - Nährwertkennzeichnung nach Nährwertkennzeichnungsverordnung (NKV) | |
| - nährwertbezogene Angaben nach der VO (EG) Nr. 1924/2006 („Health-Claims-Verordnung“) | |
| - gesundheitsbezogene Angaben nach der VO (EG) Nr. 1924/2006 („Health-Claims-Verordnung“) | |
| 12.15 Uhr | Pause mit Imbiss |
| 13.00 Uhr | Irreführende Angaben |
| - Irreführungsverbot | |
| - Aussagen zur Frische | |
| - Aussagen zur Natürlichkeit | |
| - „ohne“-Aussagen | |
| - „gefühlte“ Irreführung, Kampagnen vom Verbraucherschutzorganisationen und Nichtregierungsorganisationen | |
| Verpackungsprüfung: | |
| - Qualität | |
| - Handhabung | |
| - „Mogelpackungen“ | |
| - Umweltaspekte und Nachhaltigkeit | |
| 16.00 Uhr | Seminarende |
|
|

Seit über 10 Jahren Berater und Referent für Lebensmittelrecht/ gewerblicher Rechtschutz. U. a. Referent der lebensmittelrechtlichen Sommerakademie der Philipps-Universität Marburg. Autor und Herausgeber lebensmittel-rechtlicher und wirtschaftsrechtlicher Publikationen.

Geschäftsführender Gesellschafter des Labor Kneißler für Lebensmittel-qualitätssicherung in Burglengenfeld (Regensburg). Schwerpunkte: Analytik für Lebensmittel, Kosmetika, Bedarfsgegenstände, Futtermittel und Trinkwasser. Vorsitzender der DLG-Arbeitsgruppe Verpackungsprüfung.
04. Oktober 2010
max. 21 Teilnehmer
575,-€
(für DLG-Mitglieder 515,-€)
(Einstiegsseminar)
Ihr direkter Draht zu uns:
Tel.: +49(0)69 24 788-333
Fax: +49(0)69 24 788-336
E-Mail: akademie(at)DLG.org
DLG e.V. - DLG-Akademie
Eschborner Landstraße 122
D-60489 Frankfurt